Bedeutung der Vitalstoffe

Krankheit, Altern und Kräftemangel müssen nicht sein, denn sie kommen nicht von ungefähr: Vitalstoffmangel und Freie Radikale sind oft die Ursache einer geschwächten Gesundheit.

Zunehmende Umweltbelastungen, nicht genügend Bewegung und schlechte Ernährungsgewohnheiten sorgen für mehr Freie Radikale im Körper – bei gleichzeitig weniger Gegenkräften. Die Folge ist oxidativer Stress.

Bildlich gesprochen passiert im Körper bei oxidativem Stress etwa das, was man an einem Obstsalat beobachten kann, der an die frische Luft gestellt wurde: Das Obst wird braun, es oxidiert oder “rostet”, weil freie Sauerstoff-Radikale die Zellwände zersetzen. Dieser Prozess lässt sich im Falle des Obstsalats glücklicherweise unterbrechen, wenn man Zitronensaft über den Obstsalat träufelt. Das Obst bleibt dann frisch, weil Vitamin C ein Radikalfänger ist. Auch unser Körper braucht dringend diese “Rostschutzmittel”, um die Vielzahl der Freien Radikale wieder einzudämmen.

Vitalität

Wie entstehen Freie Radikale?

Freie Radikale entstehen zum großen Teil beim täglichen Stoffwechsel. Durch den eingeatmeten Sauerstoff werden Fett- und Aminosäuren sowie Glukose zu Kohlendioxid und Wasser verbrannt. 2-5% des Sauerstoffs bleiben aber als Freie Radikale in der Zelle übrig.

Warum entstehen Schäden?

Das alles wäre kein Problem, wenn der Körper nicht auch weiteren aggressiven Molekülen sowie schädlichen Umweltfaktoren ausgesetzt wäre: Zigaretten (Nikotin), falsche Ernährung, wenig Bewegung, Ozon, radioaktive und elektromagnetische Strahlung, Medikamente uvm. Durch diese und weitere Einflüsse nimmt das Zerstörungspotenzial der Freien Radikale stark zu.

Die zunächst kleinen Schäden summieren sich im Laufe der Jahre. Gleichzeitig nimmt jedoch die Fähigkeit des Körpers, sich zu regenerieren, immer weiter ab. Zudem werden einige Defekte bei der Zellteilung weitervererbt, noch bevor sie repariert werden konnten.

Die Folge: Freie Radikale und oxidativer Stress sind die Ursache und Grundlage fast aller Krankheiten, Leiden und degenerativen Prozesse sowie einer frühen biologischen Alterung.

Zwar sind wir Menschen mit einem körpereigenen Schutzsystem ausgestattet, das die Radikale einfängt. Doch selbst bei sehr bewusster Ernährung und gesunder Lebensweise können heute nicht mehr alle schädlichen Radikale neutralisiert werden. Neben gesunder Ernährung und Bewegung empfiehlt es sich daher, den erhöhten Bedarf zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen, um dem Körper die benötigten Vitalstoffe zur Verfügung zu stellen. Die Bedeutung der Vitalstoffe ist hoch.

Welche besondere Bedrohung stellen Freie Radikale dar?

Freie Radikale sind unter anderem deshalb so gefährlich, weil man sie nicht – wie etwa Bakterien oder andere Krankheitserreger – ein für alle Mal vernichten kann. Sie sind natürliche Produkte unseres Stoffwechsels und begleiten uns das ganze Leben über. Sie sind immer präsent, denn sie erfüllen schließlich auch positive Aufgaben. Wir müssen ihre Kräfte also in Balance halten – langfristig und nachhaltig.

Beispiele negativer Folgen Freier Radikale

Die zerstörerischen Kräfte freier Radikale gewinnen nur dann besonders an Macht, wenn wir unsere Gesundheit vernachlässigen. Folgende Beispiele zeigen, welche Bereiche von den instabilen Sauerstoffmolekülen besonders betroffen sind bzw. welche Krankheiten durch sie hervorgerufen werden können:

  • Das Immunsystem: Eine Überforderung des Immunsystems kann zu den verschiedensten Organstörungen und schließlich Krankheiten führen.
  • Arteriosklerose: Eine der gefährlichsten Krankheiten ist die Verkalkung der Arterien, die das Blut in die Herzmuskulatur pumpen.
  • Vorschnelle Alterung: Unser biologisches Alter hängt vor allem von der Funktionsfähigkeit unserer Zellen ab und somit von der Qualität ihres Stoffwechsels. Schlicht gesagt hängt das biologische Alter vom Umfang der Schäden durch Freie Radikale ab.
  • Krebs: Bei etwa drei Viertel aller Krebserkrankungen sind Freie Radikale die Ursache. Krebserregende Einflüsse reichen von radioaktiver und ultravioletter Strahlung über aromatische Kohlenwasserstoffe in Ruß und Teer bis hin zu Viren. Krebs hat eine lange Latenzzeit – das heißt, dass viele geringfügig krankhafte Veränderungen über Jahre hinweg schließlich erst zur Krankheit führen.
  • Diabetes
  • Rheuma
  • Chronische Darmleiden
  • Asthma und weitere Störungen der Atemwege
  • Degenerative Erkrankungen:
    • Alzheimer
    • Augenerkrankungen

Das macht deutlich, welche Wichtigkeit die langfristige Stärkung Ihrer Gesundheit hat. Um sich vor Krankheiten und Leiden zu schützen, ist eine ausreichende Versorgung mit Radikalfängern unerlässlich.

Ihre Vitalität besteht aus mehreren Bestandteilen: Bewegung, Ernährung und aber auch Nahrungsergänzungsmitteln. Sie alle spielen positiv zusammen.

Wenn Sie Ihren Körper tagtäglich unzureichend mit Nährstoffen versorgen oder ihn mit unausgewogener und mangelhafter Ernährung regelrecht vergiften, richten Sie auf Dauer Schäden an, die drohen, nicht wieder behoben werden zu können.

Bei Obst und Gemüse geht beispielsweise ein großer Teil der Antioxidantien und des Vitamingehalts allein beim Kochen verloren. Derselbe Effekt entsteht durch Luft und Licht: Eine nur dreistündige Lagerung von Gemüse vernichtet – abhängig von der Temperatur und der Helligkeit – bis zu 60% an Vitamin C und Betacarotin. “Weniger schnell” – und doch auch bereits vier Tage nach dem Kauf verliert z. B. Spinat seinen Vitamin-C-Gehalt (-44%). Orangensaft aus dem Supermarkt wiederum ist nahezu frei von Vitamin C, außer er wird durch dunkle Flaschen vor Lichteinstrahlung geschützt.

Da Grundnahrungsmittel wie Obst und Gemüse heutzutage in aller Regel nicht mehr aus dem heimischen Garten stammen bzw. vor Ort angebaut werden, müssen sie oft erst einmal lange Transportwege zurücklegen, bevor sie gegessen werden. Dies hat zu Folge, dass der Nährstoffgehalt unserer Nahrung folglich häufig unzureichend ist.

Selbst mit dem steigenden Angebot an Bio-Produkten bleiben die Essgewohnheiten ganzer Bevölkerungsgruppen ein weiteres Problem: Fertiggerichte aus dem Supermarkt oder Fastfood gehen einher mit einem abnehmenden Sinn für traditionelles Kochen. “Zeit ist Geld” ist das Motto, weswegen viele Menschen freiwillig oder unfreiwillig auf die aufwendige, jedoch vor allem auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Nahrungszubereitung verzichten.

An dieser Stelle können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein, denn die Bedeutung der Vitalstoffe ist immens. Sie sichern die Grundversorgung mit Nährstoffen, gleichen bestehende unbemerkte Defizite aus und ermöglichen die Zufuhr präventiv wirksamer Nährstoffe.

Folgende allgemeine Kriterien spielen beim Nährstoff- und Antioxidantienbedarf eine Rolle:

  • Alter: Der Antioxidantienbedarf steigt mit dem Alter.
  • Geschlecht: Bei Frauen und Männern besteht ein unterschiedliches Hormonprofil. So haben Männer zum Beispiel von Natur aus eine größere Muskelmasse und Frauen eine andere Fettverteilung als Männer.
  • Gewicht: Je größer und schwerer der Körper, desto mehr Nährstoffe braucht er.
  • Körperliche Aktivität: Intensiver Sport erhöht den Bedarf an Antioxidantien.
  • Reduktionsdiät: Hier ist eine höhere Versorgung an Antioxidantien und Spurenelementen notwendig.

Es ist also ratsam, dass Sie Ihre Vitalität durch ein gutes Zusammenspiel von Bewegung, Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln erhalten, verstärken und weiter ausbauen!

Weitere Tipps und Empfehlungen, wie Sie, Ihr(e) Partner(in), Familie & Freunde auch weiterhin vital durchs Leben gehen, haben wir hier für Sie zusammengestellt:

► Empfehlungen zur Bewegung

► Empfehlungen zur Ernährung

► Empfehlungen zur Nahrungsergänzung

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